Rückblick: Deep Space Lecture „Brosch AI – Distorted Dreams“


Am 25. Februar 2026 fand im Deep Space 8K des Ars Electronica Center eine Lecture zum Projekt Brosch AI – Distorted Dreams statt. Der Vortrag von Juergen Hagler widmete sich der Frage, wie künstliche Intelligenz zur Neuinterpretation von kulturellem Erbe eingesetzt werden kann.

© Foto von Nils Gallist

Ausgangspunkt des Projekts ist das Werk des österreichischen Künstlers Klemens Brosch (1894–1926), dessen Zeichnungen sich mit Themen wie Krieg, Verfall, Visionen und inneren Zuständen auseinandersetzen. Im Kurzfilm Brosch AI – Distorted Dreams werden ausgewählte Arbeiten von Brosch mithilfe aktueller AI-basierter Bild- und Animationsverfahren in bewegte Bilder übersetzt. Dabei entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen menschlicher künstlerischer Intention und maschineller Interpretation.

Ein besonderer Schwerpunkt der Lecture lag auf der Präsentation mehrerer Gigapixel-Digitalisate von Brosch-Zeichnungen, die im Deep Space 8K in extrem hoher Auflösung gezeigt wurden. Dazu gehörten unter anderem „Die Sternwarte“ (1926) sowie „Red Dinosaurs“ (1926). Die großformatige Projektion ermöglichte es, feinste Details der Zeichnungen sichtbar zu machen und zugleich deren visuelle Strukturen als Ausgangspunkt für die AI-basierte Animation zu diskutieren.

Die Veranstaltung bot einen Einblick in aktuelle künstlerische Forschungsansätze an der Schnittstelle von Animation, Medienkunst, AI und digitalem Kulturerbe und zeigte, wie historische Werke durch neue Technologien in einen zeitgenössischen Kontext überführt werden können.

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