Crossing Europe 2026: Der Innovation Award geht an Michael Heindl

Ein Wald, der visuell „zum Sprechen“ gebracht wird
FROM SOMETHING TO NOTHING ist weit mehr als ein klassischer Dokumentarfilm. Es ist ein experimentelles Porträt eines im Jahr 2021 gerodeten Waldstücks in Ehrenfeld (Oberösterreich) – einem der größten Waldvernichtungsprojekte der Region.
Michael Heindl verzichtet dabei bewusst auf konventionelle Erzählweisen. Statt Fakten zu präsentieren, erschafft er einen Erfahrungsraum. Das Ausgangsmaterial ist beeindruckend: Über 3.000 fotografische Aufnahmen der einzigartigen Rindenmuster jener Bäume, die später zerstört wurden.
Teaser zum Film
Um einen Eindruck von der einzigartigen Ästhetik und der Sogwirkung des Films zu bekommen, könnt ihr hier den Teaser sehen:
Über den Preisträger
Michael Heindl (*1988 in Linz, lebt in Wien) ist kein Unbekannter beim Crossing Europe. Bereits in den vergangenen Jahren wurde seine Arbeit mehrfach mit Special Mentions gewürdigt. In seinen Werken setzt er sich konsequent mit den Paradoxien menschlichen Handelns, der Klimakatastrophe und den Widersprüchen des kapitalistischen Systems auseinander.
Details zum Film:
- Regie, Kamera, Schnitt: Michael Heindl
- Musik: Lonesome Andi Haller
- Länge: 7 Minuten (ohne Dialog)
- Produktion: Österreich 2026
