

Teilnehmende & Team des 4. ANIMA PLUS Jams 2026, v.l.n.r.: Anton Schneeberger, Boris Angelis, Mia Mayer, Martin Siedler, J. Schönbauer, Selina Behrens, Lea Obermair, Shirin Hooshmandi, Nils Gallist, Lino Brunmayr, Eva M. Dreisiebner, Verena Schrattenecker, Kristina Haidinger aka Chai, Caro Laa, Patricia Soto, Valentina Rodriguez, Lisa M. Gierlinger aka Lisa Mona, Sule Suarez, Sandra Chaparro; © ANIMA PLUS
Kreativität trotz Hitze & Stromausfall
Das Wochenende war außergewöhnlich heiß – umso dankbarer waren wir Nils Gallist, ANIMA PLUS Member und erfahrener Dachgeschosswohnungs-Bewohner, der uns mit einer ganzen Sammlung an Ventilatoren unterstützte. Sie sorgten zumindest für etwas Erleichterung an den langen, warmen Arbeitstagen.
Auch ein rund eineinhalbstündiger, großflächiger Stromausfall in Linz am Samstag konnte die gute Stimmung nicht bremsen. Statt die Energie zu verlieren, wurde improvisiert, weitergeplant, gezeichnet und diskutiert.
Die Teams waren dieses Jahr verhältnismäßig groß und arbeiteten an drei größeren Projekten und kleinen kreativen Zusatzarbeiten. Anders als in den vergangenen Jahren lag der Fokus diesmal bewusst darauf, abgeschlossene Einzelwerke zu schaffen, die von den jeweiligen Teams auch eigenständig bei Festivals eingereicht werden können.
Die entstandenen Projekte

Green Thumbs
In Green Thumbs drehen Selina Behrens, Mia Mayer, Lea Obermaier, J. Schönbauer, Anton Schneeberger, Martin Siedler und Shirin Hooshmandi die Perspektive der Pflanzenpflege um.
Die Stop-Motion- und 2D-Animations-Kombination zeigt eine Welt aus Sicht von Topfpflanzen: Kleine Menschen müssen von ihnen richtig versorgt werden. Das Projekt verbindet handgemachte Stop Motion mit gezeichneter Frame-by-Frame Animation und spielt auf kreative Weise mit alltäglichen Routinen und Rollenverteilungen.
Chicken Chicks
Sandra Chaparro, Lisa M. Gierlinger alias Lisa Mona, Valentina M. Rodriguez und Sule Suarez entwickelten den Stop-Motion-Kurzfilm Chicken Chicks.
Im Mittelpunkt steht ein geflügeltes Paar mit unerfülltem Kinderwunsch. Auf der Suche nach einer Lösung finden sie den Weg zu einer außergewöhnlichen Kinderwunschklinik, wo die beiden schließlich ein großes, befruchtetes Ei adoptieren. Mit viel Charme, liebevoll gestalteten Plastilinfiguren und humorvollen Details erzählt der Film eine ungewöhnliche Geschichte.


labRATory
Boris Angelis, Kristina Haidinger alias Chai, Verena Schrattenecker, Patricia Soto und Caro Laa entwickelten mit Labratory ein interaktives Projekt, das Spiel und Animation verbindet. Mia Mayer unterstützte auch dieses Team beim Sounddesign.
Zwei in der Wissenschaft arbeitende Ratten versuchen energisch aus Kühen Käse zu erzeugen. Das skurrile Experiment wird durch animierte Sequenzen ergänzt und verbindet spielerische Interaktion mit absurdem Humor und einer ungewöhnlichen wissenschaftlichen Fragestellung.
Painting
Shirin Hooshmandi setzte zusätzlich ein kleines, traditionell gezeichnetes Animationswerk um. Painting ist ein kurzer Trickfilm, der zeigt, wie viel Ausdruck und Charme auch in einer kleinen handgezeichneten Animation liegen können.

Präsentation & Ausblick
Ein weiteres Highlight war die öffentliche Abschlusspräsentation am Sonntag um 18 Uhr. Zum ersten Mal wurde diese live auf YouTube übertragen, sodass auch Menschen außerhalb des HP23 die Ergebnisse des Wochenendes mitverfolgen konnten.
Die entstandenen Werke werden außerdem intern beim Austrian Animation Meetup gezeigt. Darüber hinaus sollen die einzelnen Projekte in den kommenden Monaten bei verschiedenen Festivals eingereicht werden. Über Festivalteilnahmen, Screenings und weitere Neuigkeiten halten wir euch auf Instagram auf dem Laufenden.
Danke an alle Beteiligten
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Teilnehmer:innen, Organisator:innen und Unterstützer:innen, die den ANIMA PLUS Jam 2026 möglich gemacht haben.
Besonders bedanken möchten wir uns bei:
- dem HP23 und Iris Mayr für die Möglichkeit, erneut in diesen besonderen Räumlichkeiten am Linzer Hauptplatz arbeiten zu dürfen
- Speisewagen für das Catering: Das Projekt von Caritas Oberösterreich ermöglicht Jugendlichen mit Behinderungen eine Ausbildung im Kochbereich und den gemeinsamen Betrieb eines Foodtrucks
Mit freundlicher Unterstützung von



